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Die Wittenauer Heilstätten – |
Die Ausstellung „TOTGESCHWIEGEN, 1933 – 1945. Zur Geschichte der Wittenauer Heilstätten“ wurde im August 1988 erstmalig gezeigt. Die Konzeption basiert auf umfangreichen Recherchen der Arbeitsgruppe zur Erforschung der Geschichte der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik. Initiiert wurde sie durch den damaligen ärztlichen Leiter Bernd-Michael Becker. Mitglieder dieser Gruppe waren Sabine Damm, Norbert Emmerich, Ursula Grell, Christina Härtel, Marianne Hühn und Martina Krüger.
Die Ausstellung, die unter wissenschaftlicher Beratung Götz Alys realisiert wurde, ist auch als Reaktion auf die Vernachlässigung der NS-Zeit in der Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Karl-Bonhoeffer-Klinik im Jahre 1980 zu verstehen. Nach Ermittlungsverfahren gegen Ärzte und Pflegepersonal in den sechziger Jahren hatte sich die Klinikleitung darauf zurückgezogen, dass es aus der NS-Zeit keine Unterlagen mehr gäbe. Die Klinik wurde 1880 als „Irren- und Idiotenanstalt der Stadt Berlin zu Dalldorf“ gegründet und in den 20er Jahren in Wittenauer Heilstätten umbenannt. Ab 1957 hieß sie Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik und war das größte psychiatrische Krankenhaus West-Berlins. |
Seit 2001 ist das Gelände Eigentum der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH. |
Ausstellung am Ort Die Ausstellung befindet sich in der ehemaligen Vivantes GmbH | Netzwerk für Gesundheit Öffnungszeiten: Info und Anmeldung: mobil 01606238103
Mit freundlicher Unterstützung: |